6 Tipps für Morgenmuffel
So schafft es jeder Morgenmuffel gut gelaunt aus dem Bett

Gehörst du auch zu den Menschen, die morgens lieber fünf Mal auf den Snooze-Button des Weckers drücken, anstatt gleich munter und gut gelaunt aufzustehen? Bist du auch eher Typ Morgenmuffel als Lerche? Dann bist du hier genau richtig. Ich zeige dir sechs einfache und schnell umzusetzende Tipps, mit denen selbst der größte Morgenmuffel motivierter aus dem Bett kommt und zum echten Frühaufsteher wird.

Es gibt zwei Arten von Morgenmenschen: Die Lerchen, die problemlos früh aufstehen und die Eulen, die lieber nachts aktiv sind und morgens nur sehr schwer aus dem Bett kommen. Ob man eher eine Lerche oder eine Eule ist, ist veranlagt.

Dennoch gibt es den ein oder anderen Trick, wie der Morgen auch für Morgenmuffel angenehmer wird.

 


 

Tipp 1: Immer zur selben Zeit aufstehen

Jeder Körper hat seinen ganz eigenen Biorhythmus, der bestimmt, wann wir müde werden und wann unser Körper morgens bereit ist wach zu werden.

Dieser Rhythmus lässt sich trainieren und mit ein bisschen Gewöhnung wirst du irgendwann morgens vielleicht sogar ganz automatisch wach, weil dein Körper weiß, dass es jetzt Zeit ist, um aufzustehen. Feste Gewohnheiten beim Einschlafen und Aufstehen können dir dabei helfen deinen Biorhythmus zu trainieren. Du könntest jeden Abend vor dem Zubettgehen noch eine Tasse deines Lieblingstees (aber bitte ohne Koffein) trinken oder noch ein paar Seiten in einem Buch lesen.

So weiß dein Körper, dass es nun Zeit ist müde zu werden und gut zu schlafen. Auch dein Morgen lässt sich routinierter gestalten, sodass du schneller wach wirst. Wie wäre es damit jeden Morgen das gleiche Lied zu hören, das dir gute Laune macht oder vor dem Fenster ein paar Dehnübungen zu machen? So manchem Morgenmuffel hat das schon geholfen!

 


 

Tipp 2: Nach den Schlafphasen richten

Dein Schlaf lässt sich in zwei Phasen unterteilen – Tiefschlaf und REM-Phase. Ein Schlaf-Zyklus dauert immer ungefähr 90 Minuten. Zuerst hast du einen leichten Schlaf, der dann in einen Tiefschlaf übergeht. Anschließend folgt die REM-Phase, in der du wieder nur einen sehr leichten Schlaf hast. Die REM-Phase ist übrigens auch die Phase, in der wir träumen.

Das Aufwachen fällt uns in den Phasen mit einem leichten Schlaf deutlich leichter, als im Tiefschlaf. Darum ist es natürlich deutlich effektiver, wenn man den Wecker so stellt, dass er am Ende dieses 90-Minuten-Zykluses klingelt und einen so nicht aus einer tiefen Schlafphase reißt. Anhand deiner Einschlafzeit und der 90-Minuten-Regel kannst du dir zumindest ungefähr ausrechnen, wann dein Wecker am besten klingeln sollte.

Es gibt auch Apps, Armbänder* und Wecker, die anhand deiner Schlafbewegungen deine Schlaftiefe messen können, um dich so zum bestmöglichem Zeitpunkt zu wecken.

 


 

Tipp 3: Licht ins Zimmer lassen

Unsere Schlafphasen und die Tiefe des Schlafes lassen sich auch beeinflussen. Wenn der Spiegel des Schlafhormons Melatonin in unserem Körper sinkt, dann werden wir eher wach und schlafen nicht mehr so tief. Deswegen ist es morgens wichtig, dass wir uns selbst mit genügend Licht verwöhnen und gleich nach dem Aufstehen die Vorhänge aufziehen, um den Raum mit Sonnenlicht zu fluten.

Wenn es im Winter morgens noch dunkel draußen ist, helfen hier auch Lichtwecker, die das Tageslicht und den Sonnenaufgang simulieren und den Körper somit austricksen und dazu bringen, trotzdem weniger Melatonin zu produzieren.

 


 

Tipp 4: Eine Morgenroutine entwickeln

Neben einem routinierten Schlafrhythmus hilft dir vielleicht auch eine Morgenroutine, um entspannter in den Tag zu starten. Wenn dein Morgen immer im gleichem Schema abläuft, bekommst du weniger Stress, da du schon weißt, was dich erwartet.

Den Weg vom Bett zur Kaffeemaschine und unter die Dusche schaffst du sicher auch im Halbschlaf ohne viel nachzudenken. Vielleicht legst du dir auch am Vorabend die Kleidung für den nächsten Tag raus.

Je weniger du nachdenken musst, desto geringer ist die Hürde aus dem Bett aufzustehen und in den Tag zu starten, denn dein Körper hat nach einer Weile ganz von allein gelernt, was er als nächstes zu tun hat.

 


 

Tipp 5: Morgens frühstücken

Frühstück kann die schönste Mahlzeit des Tages sein. Wer morgens ausgiebig frühstückt, hat genug Energie um in den Tag zu starten. Ideal ist ein Frühstück aus komplexen Kohlenhydraten, die lange satt halten und ein bisschen Eiweiß – zum Beispiel als Müsli mit Joghurt und Obst oder Vollkornbrot mit Rührei.

Wer morgens keinen Bissen runter bekommt, könnte es mit einem Smoothie versuchen. Manch einem Morgenmuffel hilft auch eine Tasse Kaffee zum Frühstück, um sich für den Tag ausreichend zu motivieren. Egal was du gern frühstückst, wichtig ist es in jedem Fall, dass du morgens ausreichend trinkst. Dein Körper hat in den letzten Stunden keine Flüssigkeit zu sich genommen und ist somit dehydriert. Nach einem großen Glas Wasser fühlt man sich auf jeden Fall wacher!

 


 

Tipp 6: Morgensport machen

Der ideale Weg um Körper und Kreislauf am Morgen in Schwung zu bringen, ist Sport. Was für viele nach einer noch größeren Hürde klingt, sorgt aber dafür, dass wir uns blitzschnell wach und fit fühlen. Beim Sport werden die Zellen des Körpers mit jeder Menge Sauerstoff geflutet – und das macht super wach.

Wem die Motivation fehlt, morgens einmal um den Block zu joggen, der kann auch einfach eine entspannte Runde Yoga machen oder sich im Bett dehnen und strecken – jede Bewegung macht wach!

 


 

Morgenstund hat Gold im Mund

Gute Laune steht bei den meisten Morgenmuffeln eher nicht auf dem morgendlichen Programm. Vielleicht helfen dir aber meine sechs leicht umzusetzenden Tricks, um morgens wenigstens ein bisschen fitter in den Tag zu starten. Frühes Aufstehen ist oft nur eine Gewohnheitssache und irgendwann wird es auch dir leichter fallen morgens aus dem Bett zu steigen.

Doch nicht jeder dieser Tipps bringt jeden Morgenmuffel gleich gut aus dem Bett, daher solltest du ein paar dieser Ideen ausprobieren, um herausfinden, wie du den Morgen für dich am schönsten gestalten kannst. Egal für welchen Weg du dich entscheidest: Wichtig ist, dass du ausreichend Schlaf bekommst – Forscher empfehlen sechs bis acht Stunden Schlaf pro Nacht. Denn nach einer unruhigen Nacht mit zu wenig Schlaf wird jeder zum Morgenmuffel…


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